Intelligente Lamellenfassade für neues Sportzentrum in Paris

Sonnenschutz am futuristischen Neubau

Das neue Sportzentrum „Jules Ladoumegue“ stellt eine architektonische Brücke zwischen dem modernen, urbanen Paris und seinen Außenbezirken dar. Der futuristische Neubau findet sich im am äußersten Stadtrand, im 19. Arrondissement im Nordosten der französischen Metropole. Der Entwurf für das kommunale Bauvorhaben stammt von den Architekten des Pariser Büros Dietmar Feichtinger. Das Projekt „Jules Ladoumegue" wurde im September 2008 ausgeschrieben. Nach einer fast zweijährigen Planungsphase startete der Bau im März 2011. Die hochmoderne Sportanlage erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 10.516 Quadratmetern. 

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Teil der ursprünglichen Sportanlage blieb erhalten

Das Bauprojekt besticht nicht nur durch das futuristische Erscheinungsbild, sondern vor allem durch Funktionalität. So sind zum Beispiel die Fußball- und Rugbyfelder der Anlage auf dem Dach einer Werkstatt der Pariser Verkehrsbetriebe angelegt worden. Die Mannschaften treten in acht Meter Höhe gegeneinander an. Der besondere Eyecatcher der Sportanlage befindet sich jedoch im Osten, an der Route des Petits Ponts. Das dort neu entstandene Hauptgebäude setzt sich durch Helligkeit und Transparenz in Szene und symbolisiert gleichermaßen Offenheit und Modernität. Der Bau, in unmittelbarer Nähe der Straßenbahnhaltestelle, repräsentiert sozusagen den Haupteingang des Sportzentrums "Jules Ladoumegue". In fünf Stockwerken sind Turnhalle, Kletterhalle, Fitnessraum, Tanzstudio, Tribüne und Umkleideräume untergebracht. Das Markenzeichen des imposanten Gebäudes und auch der gesamten Anlage ist die auffällige Freitreppe.

Ein Teil der ursprünglichen Sportanlage, zu dem unter anderem Sportplätze und Tribünen gehören, blieb nach dem Abschluss des Projekts erhalten. Die alte Turnhalle mit Namen "Pagode" bildet in Kombination mit dem großen Neubau eine Art Tor, das den Besucher zum nächstgelegenen Bahnhof geleitet. Die auffällige Pagode und das transparente Hauptgebäude sind über einen Fußgängerüberweg miteinander verbunden und stellen einen architektonischen Kontrast dar. Eine optische wie akustische Barriere zur lauten Pariser Ringautobahn, dem Boulevard Périphérique, bildet die Tennishalle von 200 Meter Länge und mit sechs Spielfeldern.

Sonnenschutz integriert sich in die Fassadengestaltung des Sportzentrums

Der Bauträger, die Stadt Paris, setzte beim Neubau des Sportzentrums auf eine Architektur, die Ästhetik und Funktionalität verbindet. Ein besonderes Augenmerk galt unter anderen einem hochwertigen Sonnenschutz, der die Temperaturen im Inneren perfekt reguliert. Schließlich soll Sport ja auch Spaß machen! Zudem wurde gefordert, dass sich der Sonnenschutz in die Fassadengestaltung des Sportzentrums integriert. 

Nach reiflicher Überlegung aller Beteiligten fiel die Wahl auf das innovative Beschattungssystem Shadoglass von Colt. Die Lamellenfassade des Sportzentrums wird automatisch dem Sonnenstand nachgeführt. Die Reflexions- und Absorptionsfähigkeit des Materials garantieren einen umfassenden Sonnenschutz für das gesamte Gebäude. Das außenliegende Sonnenschutzsystem Shadoglass reguliert nicht nur die Sonneneinstrahlung, sondern auch die Wärme und den Tageslichteinfall. Für die Sportler der neuen Anlage wirkt es sich besonders positiv aus, dass die absorbierte Wärmeenergie nicht in das Innere gelangt, sondern über die Gebäudehülle an die Umgebungsluft abgegeben wird. So kann jede Disziplin bei angenehmen Temperaturen ausgeübt werden. Hochdämmende Polycarbonat-Stegplatten sorgen dafür, dass die aktuellen Auflagen zur Energieeinsparung eingehalten werden.

Sonnenschutz integriert sich in die Fassadengestaltung des Sportzentrums
Sonnenschutz integriert sich in die Fassadengestaltung des Sportzentrums

Mittels SolTronic III ist eine intuitive und mühelose Bedienung möglich

Für die Steuerung des beweglichen Systems und der Motorsteuergeräte kommt das Produkt SolTronic III zum Einsatz. Die Motorsteuergeräte befinden sich in Verteilerkästen, die via Busverkabelung mit der Steuerung SolTronic III verbunden sind. Mittels SolTronic III ist eine intuitive und mühelose Bedienung möglich. Das Touch-Display der Steuerung ist äußerst benutzerfreundlich und zahlreiche weitere Funktionen vereinfachen die Definition von Sollwerten und Parametern des Sonnenschutzes. Die Software von SolTronic III regelt das System automatisch über eine Wettersensorik, die verlässlich alle notwendigen Daten auswertet. Darüber hinaus reagiert der Sonnenschutz natürlich auch auf Außeneinwirkungen wie Sturm, Vereisung oder Reinigungsarbeiten. Entsprechende Einstellungen, die die Position der Lamellen bestimmen, können jederzeit vorgenommen werden.

Bildnachweis: David Boureau/Dietmar Feichtinger - DFA architects

Projektdetails
© 2017 Colt International Licensing Ltd.