Das Prinzip beim Rauch- und Wärmeabzug durch RWA-Systeme basiert auf mehreren Komponenten:
Brandrauchentlüftung als natürlicher Rauchabzug und/oder maschineller Rauchabzug, Rauchschürzen und Zuluftsysteme - durch die Installation funktioneller RWA-Anlagen von Colt.
Wirksamer Brandschutz beschränkt sich niemals auf eine Einzelmaßnahme. Nur der gemeinsame - fein aufeinander abgestimmte - Einsatz aller sicherheitsrelevanten Systeme in der RWA-Anlage schützt Menschen, Sachwerte und Umwelt. Deshalb bietet Colt eine Palette weiterer wichtiger Komponenten für die Brandrauchentlüftung - den Rauch- und Wärmeabzug - durch die Installation der RWA-Systeme alsvorbeugender Brandschutz.
Maschineller Rauch- und Wärmeabzugsanlage - RWA-System vom Typ Liberator
Natürliche Entrauchung/NRA - Eine sich aufbauende Rauchschicht wird über natürliche Rauch- und Wärmeabzugsanlagen aus dem Gebäude abgeführt. Jede RWA-Anlage haben ein Doppelfunktion:Vorbeugender Brandschutz und tägliche Lüftung.
Maschinelle Entrauchung/MRA - Immer dann, wenn keine natürlichen Rauch- und Wärmeabzugssysteme (RWA-Systeme) zur Brandrauchentlüftung in ein Gebäude integriert werden können, bei mehrgeschossigen Bauten, wie bei Kellerräumen oder innen liegenden Gebäudeteilen, sind maschinelle RWA-Anlagen zwingend erforderlich.
Rauchschürzen - Sie sorgen für die Bildung eines Rauchabschnittes oder der Kanalisierung von Rauch, unterstützen also die Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA-Anlagen) in ihrer Funktion.
Zuluft - Werden Rauch und Gase während einer Brandrauchentlüftung abgeführt, muss ausreichend Zuluft nachströmen können. Zuluftflächen im unteren Bereich einer Außenwand sind immer erforderlich und sind somit Bestandteil aller RWA-Installationen.
Vorbeugender Brandschutz durch RWA-Installationen hat bei Colt Geschichte:
Schon in den 1950er Jahren führten wir in enger Zusammenarbeit mit weltweit renommierten Brandforschungsinstituten erste Großbrandversuche durch, die den hohen Stellenwert natürlicher Rauch- und Wärmeabzug-Systeme (RWA-Systeme) belegen. Auf unserer Forschungsarbeit basieren viele der einschlägigen DIN EN Normen und VdS CEA (Comité Européen des Assurances) Richtlinien.