Zuluft - RWA-Optimierende natürliche Zuluftsysteme

Aufeinander abgestimmtes Brandschutzkonzept

Kein Rauch- und Wärmeabzugssystem ohne Zuluft. Und das aus einem einleuchtenden physikalischen Prinzip: Fließt in einem Gebäude im Brandfall durch RWA im Dachbereich ein bestimmtes Energievolumen ab, muss es unterhalb der geplanten Rauchschicht in Form von Frischluft dem Raum wieder zugeführt werden. Andernfalls kommt es zu einem
inakzeptablen Unterdruck, der die RWA-Funktion zunichte machen kann.

Rauch- und Wärmeableitung in einem durch die Seitenwände begrenzten Rauchabschnitt
Rauch- und Wärmeableitung in einem durch die Seitenwände begrenzten Rauchabschnitt
Rauch- und Wärmeableitung in einer über 1.600 m2 großen Halle.
Rauch- und Wärmeableitung in einer über 1.600 m2 großen Halle. Durch die Installation einer Rauchschürze entstehen zwei Rauchabschnitte. Die Zuluft wird im unteren Bereich über zu öffnende Tore, Türen oder Belüftungssysteme eingebracht.

Effektive Brandbekämpfung

Als Zulufteinheiten gelten, gleichzeitig mit den Abluftsystemen öffnende, in die Seitenwände installierte Belüftungssysteme oder Tore und Fenster. Bei niedrigeren Schutzzielen oder falls es laut Brandschutzkonzept ausreichend ist, gelten auch Tore, Türen und Fenster als Zulufteinheiten, wenn sie zerstörungsfrei von außen geöffnet werden können. 

Im Brandfall sind ausreichende Zuluftflächen im unteren Teil einer Außenwand immer erforderlich. Diese bodennahen Lufteintrittsöffnungen sollen an mindestens zwei Gebäudeseiten angeordnet und gleichmäßig verteilt sein. Luftzuführung ist für die effektive Brandbekämpfung unabdingbar.

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