Keramiklamellen am Clay Keramik Museum Danmark

Sekundäre Fassade mit integrierten Keramikplatten

Das Clay Museum der Keramik-Kunst zeigt eine Auswahl beeindruckender Keramik-Handwerksarbeiten. Die Sammlung erstreckt sich von ca. 235 Jahre alten Steintafeln bis hin zu Porzellan der aus dem Königspalast Kopenhagen, und zeigt den vielfältigen und zeitlosen Anwendungsbereich von Keramik.

Das Museum wurde vor kurzem wesentlich umgestaltet von einem kleinen Museum, das in einer wunderschönen, kleinen Villa gefestigt war, in ein geräumiges modernes Gebäude das den modernen Ansprüchen des Museums vollständig gerecht wird. Der Ausbau des Clay - Keramikmuseum Dänemark umfasst ein 1.500 m2 großen Neubau und eine 1.000 qm große Sanierung des bestehenden denkmalgeschützten Gebäude im Kongebros Wald in Middelfart. Das Gebiet wird eingegrenzt durch die Meerenge „Kleiner Belt“ im Norden und einer Parklandschaft im Süden. Der Siegervorschlag der Architekten Kjaer & Richter zeichnet sich durch eine unterirdische Erweiterung des bestehenden Museums aus. Die Architektur ist reduziert und stilistisch gehalten und versucht, eine harmonische Parität mit der umliegenden historischen Bausubstanz zu schaffen. Colt International hat die sekundäre Fassade entworfen und in diese Keramikplatten integriert.

Sekundäre Fassade mit Keramiklamellen Leicht geöffnete Keramiklamellen Keramiklamellen sind Sonnenstandsgeführt Lamellen mit Keramikplatten Lamellen mit Keramikplatten Auch mit Keramiklamellen sind die Lamellen beweglich Tönerne Lamellenfassade Keramiklamellem bringen optimalen Sonnenschutz Keramik- Lamellensystem als sekundäre Fassade Keramiklamellen in der Ansicht

An dem Neubau verbaute Colt International Keramik- Lamellensystem als sekundäre Fassade

Bewegliches Sonnenschutzsystem garantiert genaue Position
Bewegliches Sonnenschutzsystem garantiert genaue Position

Auf Wunsch des Architekten bekam das Museum eine sekundäre Fassade in die Keramikplatten integriert wurden. Der außenliegende Sonnenschutz des Gebäudes ist somit stark mit den Nutzen des Gebäudes verbunden. In dem Museum werden die Werkstoffe Irdenware, Steingut, Steinzeug, Porzellan und Sondermassen ausgestellt, welche unter den Begriff der Keramik fallen. Keramik beschreibt alle geformten und gebrannten Produkte, die entweder als Gebrauchs- und Ziergegenstände, als Bauteile oder Werkzeuge verwendet werden. Die Architektur des Gebäudes lässt im modernen Sinne auf die Jahrhunderte lange Tradition des Nutzen von Keramik schließen. Denn die Geschichte die das Interieur des Museums erzählt wird schon an der Fassade ersichtlich. Die durch Colt entworfene sekundäre Fassade mit den integrierten Keramiklamellen schützt das Gebäude vor Wärmeeinstrahlung und sorgt dank Sonnenstandsnachführung für eine optimale Belichtung im Museumsinneren. Insgesamt wurden 108 Lamellen verbaut, die speziell für dieses Projekt entworfen wurden. Die Lamellen bestehen aus Stahlrahmen in denen ein Stahlgeflecht realisiert wurde. Auf das Geflecht wurden Keramikplatten angebracht, welche durch das Keramikmuseum zur Verfügung gestellt wurden.

Bewegliches Sonnenschutzsystem garantiert genaue Position

Das bewegliche Sonnenschutzsystem arbeitet mit komplett verdeckter Mechanik. Die gesamte Technik, wie Motoren, Getriebe, Torsionswelle und die Verkabelung, ist "unsichtbar" in den Tragprofilen aus Edelstahl integriert. Die Antriebmechanik aus Schneckengetrieben und geräuscharmen Rohrmotoren garantiert eine positionsgenaue Sonnenstandnachführung der Lamellen mit dem Colt eigenen Steuerungssystem Soltronic III. Die Keramiklamellen sind in einem Winkel von 200 Grad drehbar. Mit der Extra-Funktion Cut-off kann das Tageslicht in höchstem Maße genutzt werden. Die vertikalen Keramiklamellen werden mit einem 230 Volt-Induktionsmotor über die Torsionswelle und das Getriebe gedreht. So können die Keramiklamellen zu einer großen Gruppe zusammengefasst werden. Im Obergeschoss des Museums dienen die Keramiklamellen als Sonnenschutz. Auch an die elektronische Steuerung des Lamellensystems war u.a. die Anforderung gestellt, dass sie einen optimalen Schutz vor der Sonne bieten soll. Das Wetter und die klimatischen Bedingungen des Standorts sollten dabei in der Weise berücksichtigt werden, dass möglichst viel Tageslicht genutzt werden kann.

Bilder: © Thomas Mølvig

Projektdetails
© 2017 Colt International Licensing Limited
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